Kněhyňská jeskyně, Naturdenkmal und geschützte Höhle in Čeladná, Tschechische Republik.
Die Kněhyňská jeskyně ist eine Höhle in den Sandsteinformationen des Godula-Gesteins mit einer Länge von 280 Metern und einer Tiefe von etwa 57,5 Metern. Das System besteht aus verzweigten Spalten und Kammern, die sich durch natürliche Erosionsprozesse gebildet haben.
Kněhyňská jeskyně ist ein Naturdenkmal bei Čeladná im Bezirk Frýdek-Místek, betreut von der Verwaltung des Landschaftsschutzgebiets Beskydy (AOPK ČR). Geschützt werden das pseudokarstige Höhlensystem und seine ökologischen Funktionen, als geomorphologische Form, die die Entwicklung der Sandstein-Flysch-Formationen belegt, und als zoologischer Standort mit Fledermauskolonien.
Die Höhle dient einer großen Kolonie des Mausohrs (Myotis myotis) als Winterquartier. Sieben weitere Fledermausarten treten hier unregelmäßig auf, darunter die Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) und die Wimperfledermaus (Myotis emarginatus). Das Schutzgebiet wird von der Verwaltung des Landschaftsschutzgebiets Beskydy betreut.
Die Höhle liegt im Landschaftsschutzgebiet Beskydy bei Čeladná im Bezirk Frýdek-Místek und wird von der AOPK ČR – Verwaltung des Landschaftsschutzgebiets Beskydy betreut. Es ist ein Pseudokarstsystem im Sandsteinflysch, keine Schauhöhle: Führungen gibt es nicht, und wegen der überwinternden Fledermauskolonie sollte man im Winter nicht hineingehen.
Das Höhlensystem entstand durch Gravitationsprozesse im Godula-Sandstein und schuf ein komplexes Netzwerk sogenannter Pseudokarst-Passagen. Diese Formationen unterscheiden sich von typischen Kalksteinhöhlen und zeigen besondere geologische Bedingungen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.035 Mitwirkenden weltweit.