Kněhyňská jeskyně, Naturdenkmal und geschützte Höhle in Čeladná, Tschechische Republik.
Die Kněhyňská jeskyně ist eine Höhle in den Sandsteinformationen des Godula-Gesteins mit einer Länge von 280 Metern und einer Tiefe von etwa 57,5 Metern. Das System besteht aus verzweigten Spalten und Kammern, die sich durch natürliche Erosionsprozesse gebildet haben.
Die Höhle wurde 1990 vom Periodischen Nationalausschuss Frýdek-Místek unter Schutz gestellt, um die geologischen Strukturen zu bewahren. Dieser Status erkannte die wissenschaftliche und naturschutzfachliche Bedeutung des Ortes an.
Wissenschaftler führen regelmäßig Untersuchungen zu Fledermaus-Populationen in der Höhle durch und dokumentieren acht verschiedene Arten.
Die Höhle liegt zwischen 1045 und 1050 Metern über dem Meeresspiegel in einem bewaldeten Gebiet. Der Zugang erfordert einen Fußmarsch von etwa 250 Metern vom nächsten Waldweg.
Das Höhlensystem entstand durch Gravitationsprozesse im Godula-Sandstein und schuf ein komplexes Netzwerk sogenannter Pseudokarst-Passagen. Diese Formationen unterscheiden sich von typischen Kalksteinhöhlen und zeigen besondere geologische Bedingungen.
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