Kokorschiner Tal, Naturschutzgebiet in Mittelböhmen, Tschechische Republik
Kokořínský důl ist ein Naturschutzgebiet in der Böhmischen Mittelgebirge mit Sandsteinklippen, Schluchten und Höhlen entlang des Flusses Psovka. Das Gebiet besteht aus neun Dörfern, die in diesem dramatischen Tal eingebettet sind.
Das Gebiet war bis 1945 hauptsächlich von ethnischen Deutschen bewohnt, die die ersten touristischen Strukturen aufbauten. Nach dem Zweiten Weltkrieg verließ diese Gruppe die Tschechoslowakei und hinterließ eine veränderte Siedlungslandschaft.
Die neun Dörfer im Reservat bewahren das Gefühl des ländlichen Lebens, wie es schon seit Generationen gelebt wird. Man sieht hier traditionelle Häuser und spürt den Rhythmus einer Gegend, die sich vom modernen Tempo unterscheidet.
Der Zugang zur Gegend erfolgt am besten mit dem Zug zu den Orten Mseno oder Blizevedly, von wo aus regelmäßige Busverbindungen die kleineren Dörfer erreichen. Das Gebiet ist bergig und uneben, also solltest du festes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden mitbringen.
Das Tal zeigt eine ungewöhnliche Temperaturumkehr, bei der höher gelegene Bereiche wärmer bleiben als die tieferen Täler. Dieser Effekt macht die Gegend für die Wissenschaft interessant und schafft besondere Bedingungen für bestimmte Pflanzen und Tiere.
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