Komunitní centrum Matky Terezy, Katholische Kirche und Gemeindezentrum in Chodov, Prag, Tschechien
Das Komunitní centrum Matky Terezy ist ein moderner Pfarrkomplex am Ostrand des Zentralparks von Jižní Město in Chodov, neben der Straße U Modré školy. Er wurde am 26. Mai 2007 gesegnet und eröffnet und gehört zur römisch-katholischen Pfarrei Chodov. Im Inneren liegen ein Andachtsraum mit Presbyterium, der sowohl Kirche als auch Kapelle genannt wird, und ein Saal für etwa 500 Personen.
Der Bedarf einer neuen Kirche für die Prager Südstadt wurde jahrzehntelang erörtert: Die 1938 erbaute Kirche des heiligen Franz von Assisi fasste etwa 100 Menschen, während sonntags rund 650 Gläubige kamen. Nach 1990 plante ein Verein ein ökumenisches Zentrum für etwa 500 Personen, das in den 1999 beschlossenen Flächennutzungsplan Prags aufgenommen wurde; das Grundstück kaufte das Erzbistum. Den Grundstein legte Erzbischof Miloslav Vlk am 27. August 2005, dem 95. Geburtstag von Mutter Teresa; eröffnet wurde das Zentrum am 26. Mai 2007.
Das Zentrum trägt den Namen der heiligen Mutter Teresa und spiegelt ihre Ideale der Nächstenliebe in seiner Funktion als Treffpunkt wider. Besucher finden hier einen Ort, an dem religiöse Gottesdienste und nachbarschaftliche Begegnungen gleichberechtigt stattfinden.
Der Komplex liegt am östlichen Rand des Zentralparks von Jižní Město an der Straße U Modré školy, direkt gegenüber der Metrostation Háje (Linie C) und dem Gebiet Háje. Das Grundstück gehört zum Katastergebiet Chodov, die Station ist daher in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.
Das Gebäude verbindet unter einem Dach sowohl den Ort für Andacht als auch für alltägliche nachbarschaftliche Treffen, was unter modernen Kirchenneubauten ungewöhnlich ist. Diese Doppelfunktion macht es zu einem Beispiel für zeitgenössische religiöse Architektur, die Gemeindeleben aktiv gestaltet.
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