Jiráskův most, Stahl- und Betonbrücke über die Moldau in Prag, Tschechische Republik.
Die Jirásek-Brücke ist eine Stahl- und Betonkonstruktion, die den Fluss Moldau in Prag überquert und sechs gewölbte Abschnitte mit granitverkleideten Pfeilern aufweist. Die Breite des Bauwerks beträgt etwa 21 Meter und wird von Betongeländern begrenzt.
Das Bauwerk entstand zwischen 1929 und 1933 nach einem Entwurf des Architekten Vlastislav Hofman und ersetzte frühere Pläne für eine Querung. Während der deutschen Besatzung wurde die Brücke zeitweise als Dienzenhofer-Brücke bekannt.
Die Brücke ist nach dem tschechischen Schriftsteller Alois Jirásek benannt, einer wichtigen Figur in der tschechischen Literatur. Der Name erinnert Besucher an die kulturelle Bedeutung des Landes und seine literarischen Traditionen.
Der Brückenbau ist für Fußgänger und Fahrzeuge zugänglich und bietet klare Wege über den Fluss. Beachten Sie, dass die Brücke in das städtische Versorgungsnetz integriert ist und regelmäßig Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden.
Das Bauwerk enthält verborgene Kammern in seiner Mauerwerk, die ursprünglich für Sprengstoff vorgesehen waren, um die Brücke im Notfall zu zerstören. Die Besatzer füllten diese Hohlräume später mit Beton aus, wodurch dieser ursprüngliche Zweck aufgegeben wurde.
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