Church of the Assumption of the Virgin Mary, Spätbarocke römisch-katholische Pfarrkirche am Masaryk-Platz in Kyjov, Tschechische Republik
Die Barockkirche in Kyjov zeigt typische Merkmale des 18. Jahrhunderts mit hohen Gewölben, reich verzierten Details und ausgeprägten Proportionen. Das Interieur wird von Ornamenten geprägt, die das Licht reflektieren und den Blick nach oben zu den dekorativen Elementen der Decke lenken.
Die Kapuziner kamen 1710 nach Kyjov, der Grundstein wurde am 15. Mai 1713 gelegt. Drei Jahre ruhte der Bau aus Geldmangel, bis Gräfin Marie Antonie Czoborová ein Vermächtnis von 30.000 Gulden des Fürsten Hans-Adam I. von Liechtenstein freigab. Am 3. April 1720 war die Kirche fertig, 1721 wurde sie gesegnet und 1784 Pfarrkirche.
Die Kirche prägt seit Jahrhunderten das religiöse Leben in Kyjov und dient der katholischen Gemeinde als Treffpunkt für Gottesdienste und Feiertage. Besucher bemerken sofort, wie zentral das Gebäude auf dem Marktplatz positioniert ist und wie stark es die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Die Kirche liegt zentral auf dem Marktplatz von Kyjov und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn Sie die Altstadt erkunden. Planen Sie Zeit ein, um das Interieur in Ruhe zu betrachten, besonders wenn Sonnenlicht durch die Fenster fällt und die Details besser sichtbar macht.
Die Kirche verdankt ihren Standort dem beschlagnahmten Haus eines Adligen: Nach der Schlacht am Weißen Berg verlor Jiří Pogrel von Kotčeborovice das Gut, und 1626 übergab Kaiser Ferdinand II. es der Stadt unter der Bedingung, dort eine Kirche zu errichten. Die Kapuziner kamen jedoch erst 1710 an, und der Grundstein wurde 1713 gelegt.
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