Church of the Nativity of the Virgin Mary, Prämonstratenser Klosterkirche in Želiv, Tschechische Republik
Die Kirche Maria Geburt in Želiv ist eine Klosterkirche des Prämonstratenser-Ordens, die zwischen den Flüssen Želivka und Trnava liegt und Teil eines großen Klosterkomplexes ist. Das Bauwerk verbindet Elemente verschiedener Epochen und besitzt mehrere Kunstwerke aus unterschiedlichen Perioden in seinem Inneren.
Das Bauwerk entstand in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts als religiöses Zentrum einer Klostergemeinschaft. Im 18. Jahrhundert erhielt es unter der Leitung des Architekten G. Santini eine bedeutende Umgestaltung mit barocken Elementen, die sein Aussehen nachhaltig veränderten.
Die Kirche ist der Geburt der Jungfrau Maria geweiht, ihr jährliches Patrozinium wird am 8. September gefeiert. Die Prämonstratenser-Chorherren kehrten 1623 nach 155 Jahren nach Želiv zurück, als der Strahover Abt Kašpar z Questenberka den Besitz für 18 000 Goldstücke von der Familie Trčků z Lípy kaufte.
Besucher können die Kirche durch Führungen des Klosterkomplexes erkunden, die normalerweise während festgelegter Öffnungszeiten angeboten werden. Es ist ratsam, sich im Voraus zu informieren, da die Zugangsoptionen je nach Saison und aktuellen Bedingungen unterschiedlich sein können.
Schiff und Türme wurden nach einem Brand wiederaufgebaut, den am 16. Juni 1712 ein Koch auslöste und der Konvent und dreischiffiges Langhaus zerstörte; nur Sakristei und Chor blieben verschont. Die Kalendernotizen von Abt Jeroným Hlína verzeichnen Santinis ersten Besuch vom 24. bis 27. April 1714 und dessen Honorar von 124 Goldstücken.
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