Vyškov Castle, Renaissanceschloss in Vyškov-Město, Tschechische Republik.
Die Burg Vyškov ist eine ehemalige gotische Burg, die für die Bischöfe von Olmütz zu einer Renaissance-Residenz umgebaut wurde. Ihr zweigeschossiger Trakt wurde 1665–1675 umgestaltet, ein neuer Trakt 1680–1682 nach Plänen des Architekten Giovanni Pietro Tencalla ergänzt. Am Turm sind drei Wappentafeln aus der Zeit nach 1470 erhalten.
Die gotische Burg entstand wahrscheinlich nach der Zerstörung der bischöflichen Burg Melice durch die Hussiten im Jahr 1423 und wird 1449 erstmals erwähnt. Bei der Besetzung durch die Truppen König Jiřís beschädigt, wurde sie nach 1470 von Bischof Protasius Černohorský von Boskovice wiederhergestellt, von dem drei Wappentafeln am Turm zeugen. Bischof Karel II. von Liechtenstein-Kastelkorn ließ sie nach Plänen des Architekten Giovanni Pietro Tencalla in zwei Etappen zum heutigen Aussehen umbauen: den zweigeschossigen Trakt 1665–1675 und einen neuen Trakt 1680–1682.
Seit 1954 beherbergt das Schloss Museumsausstellungen, und 1948 wurde im rückwärtigen Gebäude eine Gemäldegalerie eröffnet. Die drei Wappentafeln am Turm stammen aus dem Wiederaufbau nach 1470 unter Bischof Protasius Černohorský z Boskovic.
Das Schloss liegt in Vyškov-Město in der Region Südmähren; der zwischen 1665 und 1675 umgebaute zweigeschossige Trakt und der Neubau von 1680–1682 liegen zum Stadtzentrum hin. Im rückwärtigen Gebäude sind seit 1954 Museumsausstellungen untergebracht, für die man neben dem Innenhof Zeit einplanen sollte.
Drei Wappentafeln am Schlossturm stammen aus dem nach 1470 von Bischof Protasius Černohorský von Boskovice veranlassten Wiederaufbau; er ließ die Feste instand setzen, die bei der Besetzung der Stadt durch die Truppen König Jiřís beschädigt worden war. Sie gehören zu den ältesten erhaltenen Teilen der Anlage.
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