Church of Saint Barbara in Adamov, Neugotische Kirche in Adamov, Tschechische Republik.
Die Kirche der heiligen Barbara ist ein einschiffiger, geosteter neugotischer Bau aus rotem Sichtziegelmauerwerk, 26 m lang und 10 m breit, mit einem fünfseitigen Chorabschluss. Die Westfassade hat einen spitz zulaufenden Giebel, der von einer Erkermauer mit offenem Glockenstuhl für zwei Glocken bekrönt wird. Im Inneren überspannen drei Joche Kreuzrippengewölbe das Schiff.
Fürst Alois Lichtenstein ließ die Kirche 1855–1857 nach einem Entwurf des Wiener Architekten Josef Hieser errichten. Geweiht wurde sie am 4. Dezember 1857 durch Václav Stříž, Dechant von Jedovnice. Zugleich entstanden Pfarrhaus, Schule und Friedhof im gleichen Stil; Kirche und Pfarrhaus sind als Kulturdenkmäler geschützt.
Der Hauptaltar ist ein geschnitzter, schließbarer Holzaltar mit der heiligen Barbara in der Mitte sowie Josef und Johannes dem Täufer auf den Flügeln. In der Kirche steht zudem der hölzerne Světelský oltář, ein spätgotisches Werk aus Lindenholz von 1516–1525, über 7 m hoch mit 59 Figuren, aus dem Zisterzienserkloster Zwettl in Niederösterreich, seit 1. Juli 2010 Nationales Kulturdenkmal.
Die Kirche steht in Adamov in Südmähren und ist Pfarrkirche der dortigen Pfarrei. Pfarrhaus, Schulgebäude und Friedhof entstanden gleichzeitig mit ihr im selben Stil; Kirche und Pfarrhaus sind als Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik geschützt.
Im Inneren steht der Světelský-Altar, ein spätgotischer Altar aus Lindenholz, der zwischen 1516 und 1525 für das Zisterzienserstift Zwettl in Niederösterreich geschaffen wurde. Mit über 7 Metern Höhe und 59 Figuren ist er seit dem 1. Juli 2010 Nationales Kulturdenkmal.
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