Kloster St. Katharina, Barockkirche in der Neustadt, Tschechische Republik
Die Kirche Sankt Katharina ist ein Barockbau mit achteckigem Grundriss und wurde im 18. Jahrhundert in Prag Neustadt errichtet. Ein schlanker Turm ragt über den Dachlinien auf und verbindet sich mit dem Klosterkomplex.
Kaiser Karl IV. stiftete das Kloster 1355 aus Dank für seinen Sieg bei San Felice am Katharinentag; die Kirche wurde 1367 geweiht. Hussiten brannten sie 1420 nieder, nur der Turm blieb stehen. 1518 bis 1522 wieder aufgebaut, ging das Kloster 1565 an Augustinermönche über und wurde 1783 unter Joseph II. aufgehoben.
Der Name stammt von der heiligen Katharina von Alexandrien, der die Gemeinde gewidmet ist. Die Kirche steht im Zentrum eines Augustinerklosters und zeigt, wie Ordensgemeinschaften in der Stadt lebten und beteten.
Die Kirche steht in der Kateřinská-Straße, im Park des Krankenhauses Všeobecná fakultní nemocnice zwischen Karlovo náměstí und náměstí I. P. Pavlova, nicht in der Viničná-Straße und nicht in der Altstadt. Die orthodoxe Gemeinde feiert hier Gottesdienste; der 51,3 m hohe Turm ist am besten von den Parkwegen aus zu sehen.
Der 51,3 Meter hohe Turm überstand den Hussitenangriff vom 25. Mai 1420: Als die Angreifer ihn niederreißen wollten, töteten herabstürzende Mauerlasten einen Teil der Gruppe, und der Turm blieb stehen. Seine oberen Geschosse bilden ein Achteck, daher der Spitzname „Prager Minarett“.
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