Kurovický lom, Geschützter Kalksteinbruch in Kurovice, Tschechische Republik
Kurovický lom ist ein Kalksteinbruch mit einem zentralen See und mehreren Becken südlich des Dorfes Kurovice. Die Wasserflächen entstanden durch jahrzehntelange Abbautätigkeit und werden heute von Wasser gefüllt, das sich in den ehemaligen Abbauzonen sammelt.
Der Abbau von Kalkstein an diesem Ort reicht mehrere Jahrzehnte zurück und hinterließ tiefe Gruben, die sich später mit Wasser füllten. Im Jahr 1999 erkannten die Behörden den geologischen und ökologischen Wert und stellten das Gebiet unter besonderen Schutz.
Jedes Jahr findet im Steinbruch das eintägige Outdoor-Festival pro čolka statt, das Natur, Bildung und Adrenalinaktivitäten verbindet. Besucher lernen die Fauna und Flora des Ortes kennen und probieren praktische Naturschutzaufgaben aus. Seit 2005 ist die Fundstätte als Gebiet von europäischer Bedeutung im Netz Natura 2000 verzeichnet.
Das Naturdenkmal liegt 1,5 km südlich von Kurovice, westlich des Hügels Křemenná (315 m), auf 260 bis 269 m Meereshöhe im Nordwesten des Vizovické vrchoviny. In der Grube der ehemaligen Kalksteingrube hat sich ein von Sickerwasser gespeister See gebildet; 20–50 m vom Ufer entfernt wurden 2002 vier Amphibientümpel angelegt.
Der Steinbruch zeigt die Grenze zwischen Jura und Kreide und ist für Fossilien namens Aptychus bekannt – Kalkplättchen, die wahrscheinlich die Wohnkammer der Ammoniten verschlossen, wenn sich das Tier in sein Gehäuse zurückzog. Seit 2005 gehört er zum Netz Natura 2000.
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