Libušín, Kulturdenkmal und Wallburg im Bezirk Kladno, Tschechische Republik.
Libušín ist eine Burgwallanlage und nationales Kulturdenkmal der Tschechischen Republik, die auf dem Prager Plateau in der Region Kladno liegt. Die Anlage befindet sich auf einem Hügel und umfasst Überreste von Befestigungsanlagen, Gebäuden und einer Kirche.
Eine slawische Siedlung entstand hier im 6. Jahrhundert und wurde bis zum Ende des 9. Jahrhunderts zu einer befestigten Anlage ausgebaut. Diese Befestigung diente über Jahrhunderte als Schutzanlage für die umliegende Region.
Die Kirche des Heiligen Georg, die das Dorf seit Jahrhunderten prägt, wurde im 17. Jahrhundert grundlegend erneuert. Neben ihr steht ein hölzerner Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert, der die handwerklichen Traditionen der Region gut veranschaulicht.
Das Gelände lässt sich am besten zu Fuß erkunden; festes Schuhwerk ist wegen des hügeligen Geländes empfehlenswert. Ein Besuch in den wärmeren Monaten ist angenehmer, da dann auch lokale Veranstaltungen stattfinden können.
Auf diesem Gelände wurden zwischen 1885 und 2002 drei Kohlegruben betrieben, die tiefe Spuren in der Landschaft hinterlassen haben. Ein erhaltener Förderturm und die angrenzenden Gebäude erinnern noch heute an diese Industriegeschichte.
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