Lisovská skála, Naturdenkmal in Samotín, Tschechische Republik.
Lisovská skála ist ein Naturdenkmal bei Samotín und besteht aus zwei verbundenen Felskämmen unterschiedlicher Länge. Die Felsformation ragt mehrere Meter in die Höhe und zeigt deutlich waagerechte Schichtungen in der Struktur.
Das Naturdenkmal entstand während der frühen Quartärzeit durch Frostprozesse, die orthorhombische Gesteine aus ihrer Umgebung herauslösten. Diese Gefrierzyklen schufen die charakteristische Form, die bis heute sichtbar ist.
Die Ausweisung als geschütztes Naturdenkmal 1987 spiegelt das Engagement der Tschechischen Republik für die Erhaltung geologischer Formationen wider.
Der Zugang zum Naturdenkmal ist am besten vom nahegelegenen Dorf Herálec aus möglich, da die öffentliche Verkehrsanbindung begrenzt ist. Ein privates Fahrzeug ist für einen Besuch praktisch notwendig.
An der Basis des Denkmals befindet sich eine Kryoplanationsterrasse, ein seltenes geologisches Merkmal, das durch alte Gefrier-Tau-Prozesse entstand. Neben dieser Terrasse erstreckt sich ein großes Steinfeld mit losen Blöcken.
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