Lom Rasová, Naturdenkmal in Komňa, Tschechische Republik.
Lom Rasová ist ein Naturschutzgebiet im tschechischen Dorf Komňa, das einen gefluteten Sandsteinbruch mit Amophien- und Libellenhabitate umfasst. Das Gelande bietet Wasserflachen und sanfte Uferbereiche, wo seltene Arten Zuflucht gefunden haben.
Das Gelande wurde 1982 vom Umweltministerium als geschutzes Naturmonument ausgewiesen und erkannte damit seine geologische und ökologische Bedeutung an. Der Standort entstand aus einem aufgegebenen Sandsteinabbau, der sich im Laufe der Zeit in ein wichtiges Naturschutzgebiet verwandelte.
Der Ort ist Heimat für seltene Orchideen und Fledermausarten, die hier in der früheren Abbaufläche geschützt werden. Besucher können diese Arten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und verstehen, wie die Natur einen einstigen Steinbruch zurückerobert hat.
Das Gelande liegt etwa 2,5 Kilometer sudostlich des Dorfes Komňa in der Nahe der Bushaltestelle Novy Dvůr und kann zu Fuss erreicht werden. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege rund um die Wasserflächen und durch das Schutzgebiet uneben sein konnen.
Das ehemalige Steinbruchgelande beherbergt mehr als 30 Käferarten und etwa 19 Libellenarten, die Forscher dokumentiert haben. Diese Wasserinsekten finden in den flachen Buchten und ruhigen Wassern ideale Bedingungen vor.
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