Mariánské hradby, Barockbefestigung in Hradčany, Prag, Tschechische Republik
Die Mariánské hradby sind Befestigungsmauern, die sich durch die Stadtviertel Prag 1 und Prag 6 ziehen und mit ihren barocken Merkmalen prägende Landmarken darstellen. Sie bestehen aus stabilen Steinstrukturen, die mit verschiedenen architektonischen Details versehen sind und als Ganzheitliches System die historische Silhouette der Stadt mitgestalten.
Die Befestigungen wurden über mehrere Jahrhunderte hinweg errichtet und ausgebaut, um Prag und seine wichtigsten Gebäude zu schützen. Sie spielten eine entscheidende Rolle in den militärischen Strategien Böhmens und wurden mehrmals angepasst, um den wechselnden Anforderungen der Verteidigung gerecht zu werden.
Die Mauern tragen den Namen der Jungfrau Maria und prägen das Erscheinungsbild des Viertels mit ihrer soliden Struktur. Sie sind heute ein Ort, an dem Besucher die Architektur verschiedener Epochen nebeneinander sehen können.
Die Mauern sind von mehreren Punkten in beiden Bezirken aus zugänglich und können teilweise zu Fuß erkundet werden. Informationstafeln an verschiedenen Stellen erklären die Struktur und Geschichte, sodass man sich leicht orientieren kann.
Die Mauern verbinden mehrere Teile der Altstadt in einer kontinuierlichen Verteidigungslinie, die heute Wanderern neue Perspektiven auf die Stadt bietet. Vom Weg entlang der Mauern lassen sich Ausblicke erhaschen, die von den normalen Touristenrouten nicht zu sehen sind.
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