Chapel of Saint Clemens, Barockkapelle in Hradec Králové, Tschechische Republik.
Die Kapelle des heiligen Clemens ist eine barocke Kapelle in Hradec Králové mit geschwungenen Wänden und ornamentalen Verzierungen, die aus dem 18. Jahrhundert stammen. Das Gebäude zeigt typische Merkmale des böhmischen Barocks mit kunstvollen Innenräumen und sorgfältig gestalteten architektonischen Details.
Hier stand bereits 1134 eine Clemenskirche; eine gotische Kapelle aus der Mitte des 14. Jahrhunderts ersetzte sie, von der Südost- und Nordwestmauer, ein Fragment des Spitzbogenportals und Gewölberippen erhalten sind. Im Herbst 1713 ließ Bischof Jan Adam Vratislav von Mitrovice die baufällige Kapelle neu errichten; der Rohbau war 1716 fertig, die erste Messe wurde am 23. November 1717 gefeiert, die Weihe folgte am 14. September 1721. Zu den Stiftern zählte 1715 Papst Clemens XI.
Die Kapelle ist dem heiligen Clemens I., Hauptpatron des Bistums Hradec Králové, geweiht; ihre Laterne schließt mit vergoldeten Petrusschlüsseln und einer päpstlichen Tiara mit Kreuz. Der Innenraum ist ein Oval unter einer Kuppel mit ovaler Laterne, gegliedert durch paarweise ionische Pilaster, die die Wände in acht Felder teilen.
Die Kapelle befindet sich in einem leicht zugänglichen Teil von Hradec Králové und ist als Kulturdenkmal registriert. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten variabel sein können und es sich um einen religiösen Ort handelt, daher ist respektvolles Verhalten erforderlich.
Die Laterne der Kuppel erreicht 21 m Höhe und schließt mit vergoldeten Petrusschlüsseln und einer päpstlichen Tiara mit Kreuz, ein Verweis auf Papst Clemens XI., der 1715 stiftete. Die Urheberschaft Jan Blažej Santini-Aichls ist nicht belegt, sondern aus dem Stil erschlossen.
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