Medard, Künstlicher See in Habartov, Tschechische Republik
Der See Medard ist ein künstliches Gewässer in Habartov, das durch die Überflutung eines ehemaligen Braunkohletagebaus entstand. Das Gewässer ist sehr tief und bietet verschiedene Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten entlang seiner Uferlinie.
Die Kohleförderung an diesem Standort endete im Jahr 2000 und hinterließ ein großes Loch in der Landschaft. Etwa acht Jahre später begann man, das Gelände mit Wasser zu füllen und schuf so diese Seen.
Fünf ehemalige Dörfer liegen nun unter dem Wasser des Sees - Čistá u Svatavy, Dvory, Kolonie Hahnemannova, Kytlice und Lísková. Diese verschwundenen Siedlungen sind heute Teil der Seen geschichte und erinnern an die Vergangenheit der Region.
Man kann hier schwimmen, Fahrrad fahren oder Wassersportarten betreiben, da mehrere spezialisierte Bereiche vorhanden sind. Es ist empfehlenswert, vor Ihrem Besuch zu prüfen, welche Aktivitäten gerade verfügbar sind und wo Sie am besten Zugang zu den gewünschten Bereichen haben.
Bei der Befüllung des Sees wurde der Seeboden sorgfältig aufbereitet und hergerichtet. Dies war notwendig, um die Qualität des Wassers zu sichern und zu verhindern, dass schädliche Stoffe aus der früheren Bergbautätigkeit in den See gelangen.
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