Lávový proud u Meziny, Naturdenkmal in Mezina, Tschechische Republik
Lávový proud u Meziny ist ein 1,22 Hektar großes Naturdenkmal, das einen ehemaligen Wandsteinbruch rund 1 km nordöstlich des Gipfels der Venušina sopka schützt. Seine Wand zeigt plagioklasbasaltische Säulen von mehreren Dezimetern Durchmesser, meist sechseckig und seltener fünfseitig, mit gut ausgebildeter säuliger und kugeliger Absonderung.
Der Lavastrom unter der Venušina sopka erstarrte vor rund 1,8 Millionen Jahren im unteren Pleistozän und hinterließ säulen- und kugelförmige Absonderung in einem Plagioklasbasalt. Der ehemalige Wandsteinbruch wurde 1997 auf 1,22 ha zum Naturdenkmal erklärt, betreut vom Kreisverwaltungsamt Mährisch-Schlesien.
Die Wand des ehemaligen Steinbruchs heißt wegen ihrer Basaltsäulen „steinerne Orgel“, und der örtliche Lehrpfad Po vulkanitech („Über die Vulkanite“) verbindet die Stätte mit dem Gipfel des Venuše-Vulkans und dem Dorf Mezina. Das Gestein ist ein Nephelin-Basanit, in dessen Säulen Olivinkristalle zu erkennen sind.
Der beste Zugang führt über einen Wanderweg von der Venus-Berg durch Mezina, wobei das Denkmal etwa 400 Meter von der Bushaltestelle entfernt liegt. Das Gebiet ist relativ leicht zu Fuß erreichbar und erfordert keine besonderen Ausrüstungen.
Die Säulen sind überwiegend sechseckig, es kommen aber auch fünfseitige Querschnitte vor. Das Gestein ist ein Nephelin-Basanit mit reichlich Olivinkristallen, und die Fundstelle liegt etwa 1 km nordöstlich des Gipfels der Venušina sopka.
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