Oppidum Nevězice, Keltische Ausgrabungsstätte in Nevězice, Tschechische Republik
Das Oppidum Nevězice ist eine keltische Siedlung auf der Hrad-Halbinsel mit Verteidigungswällen und zwei Toren. Die Anlage erstreckt sich über das Gelände oberhalb des Orlík-Stausees und zeigt noch heute die Strukturen der antiken Befestigung.
Die Siedlung entstand um 120 v. Chr. als strategischer Punkt an einer Handelsroute. Ein Brand im ersten Jahrhundert v. Chr. beschädigte die Befestigungen schwerwiegend.
Archäologische Ausgrabungen enthüllten Beweise für Bronzeguss und ausländische Keramikprodukte, die auf Handelsverbindungen zwischen keltischen Gebieten hinweisen.
Das Gelände ist von der Nordwestseite aus zugänglich und zeigt deutlich sichtbare Reste der inneren Wälle. Besucher sollten mit steilen Hängen und unebenem Terrain rechnen, wenn sie die Befestigung erkunden.
Dies ist das kleinste Oppidum der Tschechischen Republik und liegt auf Hängen, die sich steil über das Gelände erheben. Der Standort wurde durch die Entstehung des Orlík-Stausees dramatisch verändert, da der einstige Flussverkehr nun unter Wasser liegt.
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