Maková hora, Gipfel in Mittelböhmen, Tschechische Republik.
Maková hora ist ein Berg in der Zentralböhmischen Gegend, auf dessen Gipfel eine barocke Kapelle steht, die das Landschaftsbild prägt. Von oben hat man Aussichten über die hügelige Umgebung und das Dorf Smolotely am Fuße des Berges.
Der Berg wurde 1718 markiert, als ein Ritter eine barocke Kapelle gründete, die der heiligen Jungfrau Maria und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht war. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Glocken der Kapelle eingeschmolzen, um Waffen zu produzieren.
Die Kapelle auf dem Gipfel war lange Zeit ein Ort der religiösen Verehrung für die umliegenden Dörfer und prägt das Erscheinungsbild der Landschaft bis heute. Die Gläubigen besuchten den Berg zu besonderen Anlässen und machten ihn zu einem wichtigen Punkt im spirituellen Leben der Region.
Der Berg ist über gekennzeichnete Wanderwege vom Dorf Smolotely erreichbar, von wo aus man starten kann. Bequeme Zugangsmöglichkeiten und einfache Wege machen das Erreichen des Gipfels auch für weniger erfahrene Wanderer machbar.
In den 1990er Jahren lebte ein Kapuzinermönch auf dem Berg, der Besuchern persönlich Führungen anbot und eine ungewöhnliche Verbindung zwischen Ort und Gemeinde schuf. Dieses Kapitel in der Geschichte des Berges zeigt, wie einzelne Menschen einen Ort prägen und bereichern können.
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