Moldau quelle, Naturquelle in Bučina, Tschechische Republik.
Prameny Vltavy ist eine symbolische Quelle etwa 5,5 km südsüdwestlich von Kvilda, wo das Wasser durch ein Holzrohr in einen steinernen Brunnen geleitet wird; die eigentlichen Quellen liegen höher am unzugänglichen Hang der Černá hora (1.316 m). Seit 2004 steht bei der symbolischen Quelle eine Statue des Schnitzers David Fiala.
1922–1923 wurde hier eine Hütte des Klubs der tschechoslowakischen Touristen errichtet. 1942 diente sie als Kriegsgefangenenlager für Offiziere der Roten Armee; am 30. April 1945 erreichte eine amerikanische Aufklärungseinheit den Ort und fand dort angeblich 70 abgemagerte Gefangene. Die Hütte wurde 1953 beim Bau des Eisernen Vorhangs abgerissen.
Der steinerne Brunnen der symbolischen Quelle wird durch ein Holzrohr unter der Asphaltstraße gespeist; die eigentlichen Quellen liegen höher am unzugänglichen Hang der Černá hora. Seit 2004 steht neben dem Brunnen eine Statue des Schnitzers David Fiala, entstanden bei einem Bildhauersymposium der Gemeinde Kvilda.
Besucher erreichen die Quelle über markierte Wanderwege von Kvilda aus, wobei die Rundwanderung über mäßig anspruchsvolles Gelände führt. Man sollte angemessene Wanderschuhe und Wetterschutz mitbringen, da sich die Bedingungen in den Bergen schnell ändern können.
Der Steinbrunnen der symbolischen Quelle wird durch ein Holzrohr unter der Asphaltstraße gespeist; die eigentlichen Quellen liegen höher am unzugänglichen Südosthang des Černá hora (1.316 m). Das Wasser einer davon enthält viel Silber, weshalb Forscher vermuten, dass es unterirdisch durch ein ehemaliges mittelalterliches Silberbergwerk fließt.
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