Městské muzeum Žamberk, Stadtmuseum in Žamberk, Tschechische Republik.
Das Městské muzeum Žamberk ist im 1975 adaptierten Gebäude des Kateřina-Spitals untergebracht und bewahrt fast 18.000 Objekte auf. Die Dauerausstellung behandelt die Geschichte Žamberks und seiner Persönlichkeiten sowie das Volks- und Kunsthandwerk der Region. Zu sehen sind die neugotische Erxleben-Apotheke, Jedličkas mechanische Krippe und ein Puppentheater.
Das Museum wurde 1911 gegründet und begann seine Geschichte nach der Teilnahme an einer Ethnografieausstellung in Prag im Rathaus der Stadt. Der Aufbau der Sammlung steht in Verbindung mit dem damaligen Interesse an der Bewahrung regionaler Handwerkstradition.
Das Museum trägt den Namen von Eduard Albert, einem in Žamberk geborenen Professor, dessen Begeisterung nach der Prager Ethnographischen Ausstellung von 1895 die Stadt zur Gründung einer Sammlung bewog. Am 12. September 1941 entstand ein Museumsverein mit seinem Namen und rund 80 Mitgliedern, darunter der Chirurg Arnold Jirásek und der Schriftsteller Dominik Filip.
Das Museum ist eine Einrichtung der Stadt Žamberk, und seine Ausstellungen verteilen sich auf mehrere Gebäude: Die Dauerausstellung wurde 1975 im umgebauten Gebäude des Katharinen-Hospitals eingerichtet, und das Diviš-Haus am Stadtrand wurde 1965 als Zweigstelle eröffnet. Erkundigen Sie sich im Hauptgebäude, welche Standorte derzeit zugänglich sind, bevor Sie losfahren.
Die Sammlungen des Museums umfassen fast 18.000 Objekte, und in fünfzehn Jahren wurden mehr als 1.100 Stücke restauriert. Während des Zweiten Weltkriegs organisierten die Mitglieder des Museumskuratoriums vom 14. Juli bis 15. August 1940 im Gebäude der Gewerbeschule in der Nádražní-Straße eine Ausstellung zur Ikonografie der Region Žamberk mit über 500 Werken von 100 Künstlern.
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