Petřínské skalky, Naturdenkmal in Malá Strana, Tschechische Republik.
Die Petřínské skalky sind ein geschütztes Naturdenkmal von 52,5 ha an den oberen Hängen des Petřín, vom oberen Teil des Kinský-Gartens über die Petřín- und Seminargärten bis zum Kloster Strahov. Sie bestehen aus Sandsteinfelsen und kleinen Steinbrüchen in ordovizischen Schiefern und kreidezeitlichen Sandsteinen, umgeben von sauren Eichenwäldern und Eichen-Hainbuchen-Wäldern.
Das Gebiet Petřínské skalky wurde am 1. September 1988 vom Nationalausschuss der Hauptstadt Prag zum Schutzgebiet erklärt, um den natürlichen Charakter der Hänge, die ursprünglichen Waldgesellschaften und die Sandsteinformationen mit ihren sekundären Fossilien zu bewahren. 2013 wurde das Gebiet erweitert und in Petřín umbenannt; es umfasst 52,5 ha, und der Hirschkäfer (Lucanus cervus) kam als Schutzgrund hinzu.
Die Gärten tragen die Namen ihrer historischen Besitzer und Nutzungen: Kinský-Garten, Seminargärten, Strahover und Lobkowitzer Garten. Ab 1891 wurden Serpentinenwege angelegt, die die Hänge für Besucher öffneten; die Grünflächen zwischen den Wegen wurden neu bepflanzt, ohne die Sicht auf die Prager Altstadt zu verdecken.
Der Zugang zum Schutzgebiet ist durch mehrere Eingänge in verschiedenen Stadtbezirken möglich, und das Netzwerk von Wegen führt Besucher durch unterschiedliche Bereiche. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Untergrund uneben und waldreich ist.
Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) war 2013 der Grund für die Erweiterung und Umbenennung des Gebiets: Seine Larven entwickeln sich in liegengelassenen Ästen, toten Bäumen und Stümpfen. Das Totholz fördert zudem andere Pflanzen und Tiere, die an verrottendes Holz gebunden sind.
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