Písečný přesyp u Píst, Besonderes Schutzgebiet in Písty, Tschechische Republik
Písečný přesyp u Píst ist eine mächtige pleistozäne Flugsanddüne am linken Ufer der Elbe auf 185–193 m Höhe, die besterhaltene Düne Tschechiens. Auf ihrem offenen kontinentalen Dünengrasland wachsen Silbergras und Rotes Straußgras.
Die Düne wurde 1951 erstmals durch eine Verordnung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport geschützt und 2012 durch die Verordnung Nr. 15/2012 der Region Mittelböhmen erneut ausgewiesen, die die Verordnung von 1951 aufhob. 2009 wurde sie zudem als Natura-2000-Gebiet von europäischer Bedeutung eingestuft. Ausgrabungen erbrachten fast 300 geschlagene Steinwerkzeuge, einige mit Brandspuren, was den Ort zu einer der bedeutendsten mesolithischen Fundstellen Böhmens macht.
Der Name přesyp bezeichnet eine vom Wind angewehte Sanddüne; die Fundstelle liegt im Kataster von Písty bei Nymburk. Sie zählt zu den bedeutendsten mesolithischen Fundplätzen Böhmens: Bei Grabungen kamen fast 300 geschlagene Steinwerkzeuge zutage, einige mit Brandspuren. Auch Funde der Glockenbecherkultur, der Hallstattzeit, der frühen römischen Kaiserzeit und des Mittelalters wurden hier gemacht.
Die Düne liegt am linken Elbufer auf 185–193 m Höhe am Ostrand des Naturparks Kersko-Bory, in der Gemarkung Písty bei Nymburk. Geschützt ist der offene Sandrasen; man bleibt daher besser auf vorhandenen Wegen, denn der Untergrund ist lockerer Sand.
Die Düne gilt als die besterhaltene der Tschechischen Republik. Bei Grabungen kamen fast 300 geschlagene Steinwerkzeuge zutage, einige mit Brandspuren; damit zählt der Ort zu den bedeutendsten mesolithischen Fundstellen Böhmens.
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