Rössel, Berggipfel im Norden der Tschechischen Republik.
Der Rössel ist ein Berggipfel in der Böhmischen Mittelgebirgsregion mit freien Aussichtspunkten und Wanderwegen durch Wald und Felsen. Das Gelände bietet verschiedene Routen unterschiedlicher Schwierigkeit zum Erreichen des höchsten Punkts.
Ressl erscheint erstmals 1290, als Albert von Žeberk dem Zisterzienserkloster Osek die Siedlung auf dem Hügel samt Weinbergen schenkte. 1425 entrichtete der örtliche Hof den Weinzehnt an die Burg Most, und 1455 wurde der Hügel wieder aufgeforstet, nachdem Holz für die Burgbesatzung geschlagen worden war. Die Siedlung verschwand, es blieb nur ein Schafhof, und bis ins 17. Jahrhundert wurden die Südosthänge mit Reben bepflanzt.
Der Name des Hügels stammt von einem 1290 erwähnten Dorf, als Albert von Žeberk es mit seinen Weinbergen dem Zisterzienserkloster Osek schenkte. Bis ins 17. Jahrhundert wurde an den Südosthängen Wein angebaut, vom verschwundenen Dorf blieb nur ein Schafshof. Ein 2007 von der Stadtverwaltung Most und dem Regionalmuseum Most angelegter Lehrpfad mit 13 Tafeln führt auf fast 3 km über den Hügel.
Markierte Wege in verschiedenen Schwierigkeitsgraden führen zum Gipfel, wobei am Fuße der Straße Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Informationstafeln an den Wegen helfen bei der Navigation und erklären die geologischen Besonderheiten des Gebietes.
Der Hügel ist der westlichste Gipfel des Böhmischen Mittelgebirges und mit 414 m die höchste der Erhebungen um Most. Sein Phonolith drang in Konglomerate alter vulkanischer Fächerkanäle ein; das Gestein fällt durch sehr niedrige Nickel- und Chrom- sowie hohe Zirkon- und Niobgehalte auf.
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