Rabenstein, Burgruine in Oskava, Tschechien
Rabštejn ist die am höchsten gelegene Burg Mährens im Katastergebiet von Bedřichov, Gemeinde Oskava, Bezirk Šumperk. Die Reste liegen im Naturschutzgebiet Rabštejn, und seit 1964 ist die Anlage als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt.
Rabštejn wurde 1318 erstmals erwähnt, als Bischof Konrád es an Jan von Luxemburg abtrat. 1355 verkaufte es Pertold von Lipá an Markgraf Jan, 1398 verpfändete Jošt von Luxemburg es an Procek von Vildenberk und Bouzov. In den Hussitenkriegen wurde die Burg Stützpunkt von Hussitenanhängern, die Güter des Bistums Olmütz plünderten.
Die Burg gab dem sie heute umgebenden Naturschutzgebiet Rabštejn ihren Namen. Der deutsche Name Rabenstein, „Rabenfels“, lebt in dem Klettergebiet Skály na Rabštejn an den Hängen unterhalb weiter. Seit 1964 steht die Anlage als Kulturdenkmal unter Schutz.
Der Zugang erfolgt über markierte Wanderwege ab der Berghütte Rabštejn, die etwa 500 Meter vom Gelände entfernt liegt. Das Wandern zum Ort ist einfach, und Besucher sollten bequeme Schuhe und wetterfeste Kleidung tragen.
Der Ort liegt neben Skály na Rabsztejn, dem größten Klettergebiet in Nordmähren mit zahlreichen Routen für Kletterer. Diese Nähe macht das Gelände zu einem doppelten Anziehungspunkt für Wanderer und Sportkletterer.
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