Sapa, Vietnamesisches Handelsviertel in Praha-Libuš, Tschechische Republik
Sapa ist ein großes Handelsgelände im Südwesten Prags mit hunderten vietnamesischen Geschäften, Restaurants und Großhandelsbetrieben. Die Fläche ist wie ein eigenständiger Stadtteil organisiert, mit Wohnbereichen, Tempeln und Schulen durchmischt.
Das Gelände entwickelte sich ab dem Jahr 2000 aus einem ehemaligen Geflügelhof zu einem wirtschaftlichen Zentrum. Seitdem ist es zum größten vietnamesischen Handelskomplex in der Tschechischen Republik herangewachsen.
Der Markt ist Treffpunkt der vietnamesischen Gemeinde, wo regelmäßig traditionelle Feste gefeiert werden und Menschen ihre Sprache sprechen. Man kann hier die alltägliche Kultur der Community erleben, von den Speisen bis zu den Geschäftspraktiken.
Der Ort ist mit Bussen von Zentralprag erreichbar und öffnet täglich bereits früh am Morgen. Wochentagvormittage sind am vollsten, weshalb ein Besuch am Wochenende oder später am Tag entspannter ausfallen kann.
Das Areal beherbergt eigene Schulen und einen buddhistischen Tempel, was es zu mehr als nur einem Markt macht. Diese Einrichtungen ermöglichen es der Gemeinde, ihre Traditionen und Sprache an die nächste Generation weiterzugeben.
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