Synagoge, Gebäude in Kutná Hora, Tschechien
Die Synagoge von Kutná Hora ist ein Kulturdenkmal aus dem Jahr 1902, das im Jugendstil mit dekorativen Elementen erbaut wurde. Das Gebäude hat seine ursprüngliche Ausstattung größtenteils verloren und präsentiert sich heute mit einfacherer Gestaltung.
Die Synagoge wurde 1902 erbaut und diente bis zum Zweiten Weltkrieg der jüdischen Gemeinde. Während der Nazi-Besatzung wurde das Gebäude zweckentfremdet und als Orgelbau-Fabrik genutzt, bevor es 1947 von der Hussitischen Kirche übernommen wurde.
Die Synagoge steht in einer Stadt mit reicher Bergbaugeschichte und erinnert an die jüdische Gemeinde, die dort einst lebte. Heute dienen das Gebäude und seine Gedenktafel als sichtbare Zeichen dieser verlorenen Gemeinschaft.
Das Denkmal befindet sich im Zentrum der Stadt und ist vom Straßenverkehr aus leicht zu erreichen. Besucher können die Gedenktafel von außen sehen, auch wenn das Gebäude selbst nicht regelmäßig für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Während des Krieges wurde das Gebäude zur Produktion von Orgeln umgenutzt, ein seltenes und überraschendes Kapitel in seiner Geschichte. Diese industrielle Verwendung hinterließ Spuren, die mit der religiösen Vergangenheit des Ortes kontrastieren.
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