Tachner Berg, Gipfel im Norden der Tschechischen Republik.
Tachner Berg (Tachovský vrch) ist ein neovulkanischer Berg in der Hochebene Ralská pahorkatina, 466 m hoch, etwa drei Kilometer südlich von Doksy. Er bildet einen kurzen Rücken aus Sodalith-Phonolith (znělec), der kreidezeitliche Sandsteine und Mergel durchstößt; im Nordosten stehen Gipfelfelsen, an den steilen Südosthängen Frostkliffs und Blockfelder. Ein großer Steinbruch hat einen Großteil des Vulkangesteins abgetragen.
Der Hügel war lange der höchste Punkt des Beckens Jestřebská kotlina, bis ein großer Steinbruch den Großteil seines Vulkangesteins abbaute und ihn als Landschaftselement fast verschwinden ließ. Der Bruch ist einer von rund zwanzig, die Eurovia Kamenolomy in Tschechien betreibt. Fachleute empfehlen, die Fundstelle nach dem Ende des Abbaus offen zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Der Berg gab dem Dorf Tachov an seinem Nordwestfuß den Namen, und der Phonolith wurde großflächig abgebaut, sodass der größte Teil des Vulkankörpers verschwunden ist. Der einstige höchste Punkt der Jestřebská kotlina liegt heute bei 466 m statt 498 m.
Die nächste Zufahrt mit dem Auto führt zum Dorf Tachov, von wo aus ein zugewachsener Weg zu Fuß um den Gipfel weiterführt. Der Weg zum Gipfel ist gefährlich, und der Zutritt zum Steinbruch ist verboten.
Ein Großteil des vulkanischen Gesteins des Hügels wurde durch einen ausgedehnten Steinbruch abgebaut, und der frühere höchste Punkt der Jestřebská kotlina verlor seine Gipfelform; der Bruch ist einer von rund zwanzig, die Eurovia Kamenolomy in Tschechien betreibt. Geologen empfehlen, den Phonolith-Sill unter dem kreidezeitlichen Sandstein nach dem Ende des Abbaus offen zu halten.
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