Schloss Mattoni, Neurenaissance-Villa in Kyselka, Tschechische Republik
Mattoniho vila ist eine Residenz in Renaissance-Revival-Stil mit etwa 2500 Quadratmetern Fläche und 15 Zimmern, die mit reichhaltigen architektonischen Details ausgestattet sind. Das Gebäude liegt inmitten eines Parks und prägt das Ortsbild mit seiner mehrstöckigen Fassade.
Heinrich Mattoni kaufte 1868 ein Kurhaus und ließ es zwischen 1885 und 1886 grundlegend umbauen, um es in seine Residenz und Zentrale seines Mineralwasserunternehmens zu verwandeln. Das Gebäude spiegelt seine Erfolgsgeschichte und wirtschaftliche Bedeutung in der Region wider.
Die Villa diente verschiedenen Gemeinschaften: Sie war tschechische Schule, Café, Waisenhaus für griechische Kinder und steht heute unter Denkmalschutz. Diese wechselvolle Nutzung prägt ihr Gesicht bis heute.
Das Gebäude wird derzeit restauriert und Besucher können die Außenarchitektur und den umliegenden Park besichtigen. Es ist ratsam, vorher zu überprüfen, welche Teile zugänglich sind, da die Arbeiten laufend voranschreiten.
Während der Nachkriegszeit 1946 nutzten Soldaten der Tschechoslowakei temporär die Kellerräume des Gebäudes. Die Villa trug nach 1945 sowohl die tschechoslowakische als auch die sowjetische Flagge zur Erinnerung an die historischen Ereignisse.
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