Dominikanerkloster Budweis, Dominikanerkloster aus dem 13. Jahrhundert in České Budějovice, Tschechische Republik
Das Dominikanerkloster ist ein im 13. Jahrhundert gegründetes Gebäudekomplex in České Budějovice mit der Kirche Mariä Darstellung, gotischen Kreuzgängen und einem Turm mit barockem Kuppeldach. Der gesamte Bau verbindet mittelalterliche Architektur mit späteren barocken Elementen und zeigt die Entwicklung über mehrere Jahrhunderte.
König Ottokar II. von Böhmen gründete das Kloster 1265 als erstes Gebäude in der neu entstehenden Stadt České Budějovice. Diese frühe Gründung machte es zum ältesten erhaltenen Bauwerk im Zentrum und zu einem wichtigen religiösen Anker seit den Anfängen der Siedlung.
Die gotischen Kreuzgänge beherbergen mittelalterliche Wandmalereien aus dem Jahr 1378, die Kaiser Karl IV. und Wenzel IV. unter dem Schutz der Jungfrau Maria zeigen. Diese Fresken verdeutlichen die religiöse Bedeutung des Ortes im Mittelalter und seine Rolle als bedeutsames Zentrum der Dominikanergemeinschaft.
Das Gelände ist durch Fußgänger leicht zugänglich und von der Altstadt aus zu Fuß erreichbar. Heute beherbergt es eine Kunstschule für Kinder und bietet Besuchern einen Einblick in die Nutzung durch verschiedene Institutionen über die Jahrhunderte.
Fünf barocke Statuen schmücken den Klostergarten, alle von dem Bildhauer Josef Dietrich geschaffen, der sich selbst im Antlitz des heiligen Josef verewigte. Diese Selbstdarstellung zeigt eine persönliche Note in einem sonst formalen religiösen Raum.
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