Sousoší na terase před jezuitskou kolejí, Barockskulpturen auf der Terrasse des Jesuitenkollegs in Kutná Hora, Tschechische Republik.
Das Sousoší světců na terase před Jezuitskou kolejí ist eine Gruppe von dreizehn Statuen aus dem 18. Jahrhundert auf einer Aussichtsterrasse in der Barborská-Straße, am Weg zur Kirche der heiligen Barbara in Kutná Hora. František Baugut schuf die ursprünglichen zwölf zwischen 1703 und 1716; nach 1740 wurde beim Hrádek eine Statue des Johannes Nepomuk von einem unbekannten Bildhauer ergänzt. Die Figuren sind in der Reihenfolge vom Hrádek zur Barbarakirche aufgeführt.
Die Skulpturen entstanden in der Zeit der Gegenreformation, als das Jesuitenkolleg ein Zentrum der Bildung in Böhmen war. Franz Baugut schuf diese Werke, um die religiöse Lehre durch bildende Kunst in der öffentlichen Sphäre auszudrücken.
Die Figuren auf der Terrasse verkörpern religiöse Heilige und zeigen die Rolle der Jesuiten als wichtige Bildungskräfte in der böhmischen Gesellschaft. Sie spiegeln wider, wie die Kirche im Alltag der Menschen präsent war und ihre Verehrung ausdrückte.
Die Terrasse ist frei zugänglich und kann zu Fuß erkundet werden, was es ermöglicht, die Details der Figuren aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Führungen vor Ort bieten zusätzliche Informationen zur künstlerischen und religiösen Bedeutung der Sammlung.
Zwölf der dreizehn Skulpturen schuf František Baugut zwischen 1703 und 1716; die Statue des Johannes Nepomuk beim Hrádek wurde nach 1740 von einem unbekannten Bildhauer ergänzt. Die Reihe ist vom Hrádek zur Kirche der heiligen Barbara hin geordnet. Petra Oulíkovás Forschung korrigierte die ältere Literatur, die die neunte Skulptur für den heiligen Josef von Calasanz hielt.
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