Parafia św. Jana Chciciela w Lutyni Dolnej, Katholische Pfarrei in Dolní Lutyně, Tschechische Republik.
Die Pfarrei St. Johannes der Täufer in Dolní Lutyně ist eine römisch-katholische Pfarrei im Dekanat Karviná der Diözese Ostrau-Opava, deren Pfarrkirche dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist. Für die polnische Minderheit werden auch Messen in polnischer Sprache gehalten.
Die Pfarrei entstand im 14. oder in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts und erscheint als Lutina im 1447 vom Oppelner Archidiakon Mikołaj Wolff erstellten Register des Peterspfennigs, dessen Abgaben auf etwa 210 Pfarrangehörige schließen lassen. Im 16. Jahrhundert wurde sie lutherisch, war 1654 wieder katholisch unter dem Dekanat Frýštát, kam 1938 an das Bistum Katowice, am 1. Januar 1940 zurück an Breslau und 1996 an das Bistum Ostrava-Opava.
Die Messe wird auch auf Polnisch für die polnische Minderheit in Dolní Lutyně gefeiert, ein Erbe der Jahrhunderte unter dem Bistum Breslau und seines polnischsprachigen Klerus; 1847 betreute der 1801 in Ligota Górna geborene Pfarrer Franz Pawelek eine Pfarrei, deren Sprache Polnisch war.
Die Messe wird auch auf Polnisch für die örtliche polnische Minderheit gefeiert, sodass Gottesdienste in tschechischer und polnischer Sprache zu erwarten sind. Die Kirche steht in Dolní Lutyně in der Region Mährisch-Schlesien und gehört zum Dekanat Karviná der Diözese Ostrau-Opava.
Im Schematismus des Jahres 1847 für den österreichischen Teil des Bistums Wrocław war Franz Pawelek, geboren 1801 in Ligota Górna, Pfarrer, und die Sprache der Pfarrei war Polnisch. Damals zählte sie 3764 Katholiken in Dolní Lutyně und den zugehörigen Dörfern.
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