Most T. G. Masaryka, bridge in Kralupy nad Vltavou
Die Brücke T. G. Masaryka ist ein betonbogenbrückenbauwerk, das die Vltava überquert und Kralupy nad Vltavou mit dem Gebiet Lobeček verbindet. Die Struktur besteht aus drei großen Betonbogen, wobei der mittlere Bogen etwa 80 Meter überspannt und beide Seitenbogen je etwa 60 Meter lang sind, so dass keine Pfeiler im Fluss selbst erforderlich sind.
Die Brücke wurde zwischen 1926 und 1928 erbaut und war ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für die Stadt während der Zwischenkriegszeit, das den Fortschritt und die Verbindung der Gemeinde symbolisierte. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Steinreliefs und Gedenktafeln von deutschen Soldaten entfernt, aber nach dem Krieg wieder installiert und die Brücke überstand Überschwemmungen und Stürme durch ihre robuste Konstruktion.
Der Name ehrt Tomáš Masaryk, den ersten Präsidenten der Tschechoslowakei, dessen Porträt in Stein gemeißelt an einem Ende der Brücke zu sehen ist. Das Bauwerk verbindet zwei Stadtteile und prägt das tägliche Leben der Einwohner seit fast hundert Jahren als Teil ihrer gewohnten Umgebung.
Die Brücke ist für Fußgänger und Fahrzeuge zugänglich und verfügt über Gehwege auf beiden Seiten mit einer Breite von etwa 10,5 Metern zwischen den Schutzgeländern. Bei starkem Verkehr ist Vorsicht beim Überqueren erforderlich, und in der Nähe beider Ufer gibt es Parkplätze, wobei die Straßenlaternen die Brücke nachts beleuchten und einen sicheren Übergang ermöglichen.
Ursprünglich wurde ein Mautgebühr für die Überquerung erhoben, und ein kleines Mauthaus auf der linken Seite sammelte die Gebühren, dessen Steinwände und Umrisse heute noch erhalten sind. Der mittlere Bogen ist ein konstruktives Meisterwerk, da er ohne Pfeiler im Fluss selbst entworfen wurde, was den Schiffsverkehr ermöglichte und die Ingenieurkunst der Zwischenkriegszeit in der Tschechoslowakei demonstriert.
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