Králův mlýn, Religiöse Einsiedelei in Maxičky, Tschechische Republik
Králův mlýn ist ein ehemaliger Sägewerks- und Gasthofsstandort im Wald nordwestlich von Maxičky, heute gekennzeichnet durch Ruinen, einen wiederhergestellten kurzen Mühlgraben und ein funktionierendes Modell eines Wasserrads. Ein Unterstand für Besucher steht am Bach Napajedla, und der Mühlteich liegt etwa 400 Meter entfernt.
Bereits 1577 als Sägewerk belegt, ist der Ort älter als die Siedlung Maxičky. 1624 siedelte Rudolf von Bünau hier zwei Gärtner an, um den Betrieb des Zweigs der Salzstraße zu sichern, doch 1632 wurden Siedlung und Sägewerk im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Die Thun'sche Forstverwaltung ließ 1826–1827 ein neues Sägewerk und ein Forsthaus errichten; das Sägewerk lief bis 1872, sein baufälliges Gebäude wurde 1895 abgerissen.
Der Name Königsmühle erinnert an die Herkunft des Ortes als Sägewerk. Ab 1860 durfte der Förster Erfrischungen ausschenken, 1897 erhielt sein Nachfolger die Bierkonzession und gründete ein Wirtshaus, das Wanderer von sächsischer und böhmischer Seite anzog.
Die Stätte liegt nordwestlich von Maxičky am Bach Napajedla, etwa 400 m vom Teich Rybník u Králova mlýna entfernt. Bei den Ruinen stehen ein Unterstand für Besucher und ein kurzer Mühlgraben mit einem funktionierenden Wasserradmodell. Im Tal sind sechs Trinkwasserquellen zugänglich, darunter Křenkův pramen und Studánka sedmilhářů.
Wanderer entdecken oft ein funktionierendes Modell eines Wasserrades, das lokale Pfadfinder in den 1990er Jahren nach historischen Plänen wieder aufgebaut haben. Dieses kleine technische Zeugnis zeigt, wie die ursprüngliche Wasserkraft einst den Betrieb der Anlage antrieb.
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