Vrabník, Mittelalterliche Burgruine in Babětín, Tschechische Republik.
Die Burg Vrabinec ist eine Ruine auf einem Basaltberg auf 400 Metern Höhe am rechten Elbufer über Těchlovice in der Region Ústí nad Labem. Erhalten sind nur Reste der Ringmauern, die um einen Hof zwischen drei zerklüfteten Basaltfelsen errichtet wurden; eine runde Bastion schützte den Eingang, und auf dem höchsten Felsen stand ein Wohnturm.
Ausgrabungen belegen eine Besiedlung im 13. Jahrhundert, doch die erste schriftliche Erwähnung stammt von 1403, als Ješek von Těchlovice die Burg innehatte. Zikmund Děčínský von Vartenberk kaufte sie 1415, ohne dort zu wohnen; 1425 hielt sie Mikuláš von Lobkovice, zwei Jahre später Anežka von Šternberk. 1444 nahm das Heer der Lausitzer Sechsstädte sie wahrscheinlich ein; 1504 war sie noch Herrschaftszentrum, 1515 verlassen.
Der Name der Burg, Vrabinec, bedeutet tschechisch „Spatzenort“, und der deutsche Name Sperlingstein trägt dasselbe Bild. Die Gipfelfelsen und der umliegende Hang gehören zum Naturschutzgebiet Vrabinec im Landschaftsschutzgebiet České středohoří; die Ruine wird also zusammen mit dem geschützten Basalthang besucht.
Die Ruine steht auf einem Basaltberg auf 400 m über dem Dorf Těchlovice am rechten Elbufer. Der Berg mit seinen Gipfelfelsen gehört zum Naturschutzgebiet Vrabinec und zum Landschaftsschutzgebiet České středohoří. Erhalten sind nur Reste der Ringmauern; das Gelände wird am besten zu Fuß über markierte Wege besucht.
Archäologische Untersuchungen belegten die Reste zweier Tore mit Schächten für die Gegengewichte der Zugbrücken, ein leicht zu übersehendes Detail zwischen den erhaltenen Ringmauern. Die Burg lag auf drei gespaltenen Basaltfelsen auf 400 Metern Höhe, mit dem Hof dazwischen und einer runden Bastion, die den Eingang schützte.
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