Burg Doubravská hora, Burgruine in Trnovany, Tschechische Republik.
Die gotischen Burgruinen erheben sich prominent auf dem Hügel Doubravská hora und zeigen Steinmauern, Fundamente und Überreste, die mittelalterliche Verteidigungsarchitektur aus dem 15. Jahrhundert veranschaulichen.
1483 als strategische Befestigung erbaut, diente die Burg Doubravská hora als Adelsresidenz und Verteidigungsfestung, bis sie 1639 während des Dreißigjährigen Krieges zerstört wurde.
Der Schlossberg dient der Kurstadt Teplice seit dem 19. Jahrhundert der Erholung: 1855 wurde an der Stelle des einstigen Rittersaals ein kleines Restaurant eröffnet, und 1884 fügte der Architekt Bedřich Ohmann einen Speisesaalanbau im neuenglischen Stil hinzu. Heute hat der Verband für Mehrzwecksport und -aktivitäten (AVTS) seinen Sitz im Hauptgebäude und betreibt dort Amateurfunk (Radioklub Teplice Nr. 50037) sowie gesellschaftliche Veranstaltungen.
Der Hügel liegt am östlichen Rand von Teplice, die Ruine ist zu Fuß erreichbar; im Hauptgebäude sitzt heute der Verband für Mehrzwecksport und -aktivitäten sowie ein Amateurfunkclub. Der Wächter Josef Ritschel richtete die Kasematten 1791 als Wohnung ein, und die Anlage ist ein geschütztes Kulturdenkmal.
Der Westturm wurde 1884 nach Plänen des Architekten Friedrich Ohmann auf seine ursprüngliche Höhe aufgemauert und mit einem Dach versehen, danach diente er als Aussichtsturm; das daneben errichtete Restaurant brannte 1896 ab. Seit 1966 betreut der Nachfolgeverband von Svazarm die Anlage und betreibt im Hauptgebäude eine Amateurfunkstation (Radioklub Teplice Nr. 50037).
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