Burg Himlštejn, Mittelalterliche Burgruine in Peklo, Tschechische Republik
Die Burg Himlštejn ist eine Ruine auf dem 638 Meter hohen Gipfel des Berges Nebesa im Doupov-Gebirge, etwa einen Kilometer nordwestlich von Stráž nad Ohří. Erhalten sind die Portale zweier Tore, die unteren Mauern eines Wohnturms sowie Fragmente von Palästen und Befestigungen.
Vilém z Ilburka ließ die Burg vor 1434 errichten und nannte sie Himmelstein, deutsch für „Himmelsfels“, als Gegenstück zum benachbarten Dorf Peklo („Hölle“). Nachdem Vilém auf die Hauenštejn übergesiedelt war, wohnte hier nur noch ein Burggraf. Die Familie Šlik erwarb sie 1528 und ließ sie verfallen; 1547 wurde sie als wüst bezeichnet.
Die Burgruine behält ihren Status als eingetragenes Kulturdenkmal im Tschechischen Denkmalverzeichnis unter der Nummer 1000133658.
Besucher erreichen die Ruinen über einen Wanderweg, der durch Felstunnel führt und über Fuβbrücken im Peklo-Tal verläuft. Das Gelände ist felsig und erfordert Trittsicherheit, daher sind feste Schuhe und Vorsicht empfehlenswert.
Der Name der Burg, Himmelstein (Himmelsfelsen), wurde von Vilém z Ilburka als bewusster Gegensatz zur Nachbarsiedlung Peklo (Hölle) gewählt. Beide Namen liegen rund einen Kilometer voneinander entfernt an den Hängen des Doupover Berglands.
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