Kapelle des Heiligen Stapinus, Barockkapelle in Klokočka, Tschechische Republik
Die Kapelle des Heiligen Stapinus in Klokočka ist ein barocker elliptischer Zentralbau mit halbrunder Apsis und flacher Fassade, die durch Pilaster und halbrunde Fenster gegliedert ist. Sie steht auf einer Steinterrasse, die von drei Pfeilerarkaden getragen wird, und ist mit Statuen des Heiligen Judas Thaddäus und des Heiligen Johannes von Nepomuk geschmückt; letztere wurde 2011 ins Innere versetzt. Der Innenraum besitzt Pilaster, die ein Tonnengewölbe mit Lünetten tragen.
Gräfin Marie Margareta von Waldstein ließ die Kapelle zwischen 1724 und 1730 neben einem älteren, 1811 abgerissenen Holzheiligtum errichten und erfüllte damit den Wunsch ihres verstorbenen Gatten František Josef, der mit dem Wasser einer lokalen Quelle behandelt worden war. Der Bakover Pfarrer Kašpar Záruba weihte sie 1730 dem heiligen Stapinus, Helfer gegen Gicht; da die Weihe auf den Prokopstag fiel, trägt die Kapelle auch dessen Namen.
Die Kapelle wird auch nach dem heiligen Prokop benannt, weil sie an dessen Festtag geweiht wurde, an dem Wallfahrten stattfanden. Der gegen Gicht angerufene heilige Stapinus ist auf dem von Engeln getragenen Hauptaltar dargestellt; die Seitenaltäre von 1794 tragen Bilder der heiligen Thekla und des heiligen Kamillus.
Die Kapelle steht im Wald am rechten Ufer der Iser, in der Siedlung Klokočka im Tal des Baches Rokytky, nicht an einer Straße. Sie ist ein geschütztes Kulturdenkmal und nur von außen zu besichtigen; die Statue des Johannes von Nepomuk wurde 2011 ins Innere versetzt.
Die Kapelle wurde 1730 vom Bakover Pfarrer Kašpar Záruba dem heiligen Stapinus geweiht, einem Helfer gegen die Gicht. Da die Weihe auf den Festtag des heiligen Prokop fiel, an dem auch die örtliche Wallfahrt stattfand, wurde das Bauwerk zusätzlich als Kapelle des heiligen Prokop bezeichnet.
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