Dvůr Karlov, Kulturdenkmal in Roztoky, Tschechische Republik.
Der Dvůr Karlov ist ein spätbarocker Gutshof, den Karel Egon I. von Fürstenberg 1779 gründete; er wurde auf einem kreisförmigen Grundriss aus zwei 120-Grad-Segmenten errichtet. Zu den Wirtschaftsgebäuden zählen ein gewölbter Schafstall für 600 Schafe (1815), Scheunen und Ställe (1817–1820) sowie eine Brennerei (1872–1874).
Karel Egon I. von Fürstenberg gründete den Hof 1779 und gab ihm seinen Namen; die erste Militärkartierung von 1781 zeigt ihn noch im Bau. Eine Beschreibung von 1785 nennt Schafstall, Getreidespeicher, Pottaschesiederei und einen kleinen, vom Karlover Bach gespeisten Teich. Es folgten 1815 ein gewölbter Stall für 600 Schafe, 1817–1820 Scheunen und Viehställe, 1842 ein zweiter Teich und 1872–1874 eine Brennerei. Am 3. Mai 1958 wurde er als Kulturdenkmal eingetragen.
Das Gut ist Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich; zuerst begegnet dem Besucher der Name: Karel Egon I. von Fürstenberg gründete den Hof 1779 und gab ihm seinen eigenen Namen. Die Siedlung Karlov entstand erst aus den später neben dem Hof errichteten Wohnhäusern und war nie eine selbstständige Gemeinde.
Der Ort liegt in Karlov in der Nähe von Roztoky und ist in der Regel von außen einsehbar, da er ein geschütztes Kulturdenkmal ist. Besucher sollten respektvoll bleiben und die Privatsphäre der Bewohner achten, wenn sie die Außenbereiche erkunden.
Das Ensemble zeigt eine selten erhaltene Anordnung von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, die typisch für böhmische Landgüter des 18. und 19. Jahrhunderts war. Diese räumliche Konfiguration ermöglicht heute einen unmittelbaren Blick auf die Arbeitsorganisation und Lebensweise auf dem Land.
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