Borek, Steinbruch in Nebílovský Borek, Tschechische Republik.
Der Steinbruch Borek liegt an der nordwestlichen Flanke der Farská skála und wurde systematisch zur Gewinnung von hochwertigem Granit und Kalkstein genutzt. Das Abbaugebiet erstreckt sich über eine beträchtliche Fläche und folgt der natürlichen Topografie des Hangs.
Der Betrieb begann vor dem Zweiten Weltkrieg und setzte sich bis in die 1990er Jahre fort, als Wasser allmählich das Gelände überflutete. Die Umwandlung in einen See markierte das Ende der Abbauphase.
Der Steinbruch versorgte lokale Handwerksbetriebe mit Material und trug zur regionalen Bautradition bei, indem er Dekorationssteine und Baumaterialien herstellte.
Das Gelande ist heute als geflueter See zuganglich, aber Besucher sollten sich der Tiefe und der Wasserbedingungen bewusst sein. Informationen über Sicherheit und den aktuellen Zustand sind ratsam, bevor man sich dem Ort nahert.
Das gefluete Gelande hat eine Tiefe von etwa 30 Metern und zieht Taucher an, die unter Wasser Entdeckungen dokumentieren. Ein besonderer Fund ist ein versunkener Gelenkbus, der auf dem Grund liegt.
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