Pašijová cesta, Kreuzweg in Římov, Tschechische Republik.
Pašijová cesta ist eine Barockanlage mit 25 Kapellen, die sich über einen 5 Kilometer langen Weg verteilen und das Layout von Jerusalems Passionsstationen folgen. Die Route verbindet diese Kapellen miteinander und bildet ein zusammenhängendes System zur Darstellung des Leidensweges Christi.
Die Anlage wurde 1658 von Jesuit und Apotheker Jan Gurre gegründet und wuchs durch Neubauten bis zum ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Diese Erweiterungsphase prägte die Gestalt des heutigen Komplexes nachhaltig.
Die Kapellen zeigen Holzskulpturen und Fresken mit Szenen aus der Passion Christi, die für Besucher heute noch sichtbar sind. Diese Werke bilden eine spirituelle Route durch biblische Momente, die Pilger auf ihrem Weg erleben können.
Der Weg ist gut zu Fuß erreichbar und verteilt sich über eine Strecke, die Zeit für schrittweise Erkundung ermöglicht. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich auf wechselndes Gelände vorbereiten.
Eine gestohlene Holzstatue des Apostels Bartholomäus war seit 1994 verschwunden, kehrte aber im September 2023 zurück. Das Kunstwerk wird nun in einem Museumsraum vor Ort ausgestellt und erinnert an seine unerwartete Wiederentdeckung.
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