St. Rochus, Renaissancekirche in Hradčany, Prag, Tschechische Republik
Die Kirche des heiligen Roch liegt innerhalb des Strahovsklosters und wird durch ein elliptisches Gewölbe geprägt, das von Säulen und Arkaden getragen wird, die eine Galerie bilden. Der Innenraum zeigt einen neorenaissance Altar aus dem Jahr 1879 sowie ein zentrales Gemälde aus dem Jahr 1760.
Die Kirche entstand als Reaktion auf die Pestepidemie von 1680, als die Gemeinde einen Ort für Gebet und Zuflucht brauchte. Sie wurde später in die bestehende Klosteranlage integriert und mit neuen Elementen wie dem modernen Altar versehen.
Die Kapelle trägt den Namen des heiligen Roch, der in der Volksfrömmigkeit als Schutzpatron gegen Seuchen verehrt wird. Besucher können diese Verehrung in den religiösen Objekten und der Raumgestaltung nachvollziehen, die bis heute von dieser Schutzfunktion erzählen.
Der Zugang zur Kirche erfolgt über die Strahovské nádvoří im Prager Stadtteil Hradčany, wo Besucher sowohl die architektonischen Merkmale als auch die religiöse Bedeutung erkunden können. Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt in unmittelbarer Nähe zu anderen Attraktionen des Klosters.
Das Bauwerk enthält ein erhaltenes Barockbecken aus Zinn von 1595, das von Matthias Voříška aus Raudnitz an der Elbe gefertigt wurde. Dieses handwerklich aufwendige Taufbecken gehört zu den ältesten erhalten Objekten im Raum.
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