Statues in Flower Garden, Kolonnade mit Statuen in Kroměříž, Tschechische Republik
Die Kolonáda v Květné zahradě ist eine 244 m lange Arkadenloggia, die eine ganze Seite des Květná zahrada in Kroměříž bildet. In ihren Nischen stehen 44 Statuen antiker Götter sowie historischer und mythischer Gestalten, und 46 anonyme Büsten sitzen über den Pfeilern auf Konsolen in den Zwickeln zwischen den Arkaden.
Die Kolonnade wurde 1675 auf Initiative von Karl II. von Lichtenstein-Castelcorn, Bischof von Olmütz, gegründet und diente ursprünglich als Haupteingang zum Blumengarten. Die Statuen entstanden ab etwa 1671 nach Stichen aus François Perriers Werk über die Sammlungen römischer Gärten und Johann Jacob Sandrarts Buch über römische Reliefs. 1988 kam nach einem Entwurf der Architektin Zdena Zábrodská ein Aussichtsspaziergang auf dem Dach hinzu, erreichbar über eine Wendeltreppe an der rechten Ecke.
Die Figuren wechseln regelmäßig zwischen männlich und weiblich, jede mit einer lateinischen Inschrift auf einem niedrigen Sockel versehen, während die 46 Büsten über den Pfeilern anonym bleiben. Die Statuen entstanden ab etwa 1671 nach Stichen aus François Perriers Werk über die Sammlungen römischer Gärten und Johann Jacob Sandrarts Buch über römische Reliefs.
Die Kolonnade bildet eine ganze Seite des Květná zahrada und ist 244 m lang, sodass sie sich von einem Ende zum anderen begehen lässt. Eine 1988 ergänzte Wendeltreppe an der rechten Ecke führt auf einen Dachrundgang, von dem aus die Anlage des Gartens zu überblicken ist.
Die 44 Statuen wechseln zwischen männlichen und weiblichen Figuren, jede mit einer lateinischen Inschrift auf einem niedrigen Sockel, während die 46 Büsten über den Pfeilern anonym sind. Als Vorlagen dienten Stiche aus François Perriers Buch über die Sammlungen römischer Gärten und Tafeln römischer Reliefs von Johann Jacob Sandrart.
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