Church of Saint Stephen, Barockkirche in Chotěbudice, Tschechische Republik.
Die Kirche St. Stephan in Chotěbudice ist eine dachlose mittelalterliche Ruine in den Feldern 1,3 km westlich des Dorfes. Erhalten sind die Umfassungsmauern mit symmetrischen fünfeckigen polygonalen Abschlüssen im Osten und Westen, zwei schmale Spitzbogenfenster an der Südfassade und eine Querwand mit Triumphbogen im Schiff.
Die Kirche ist 1352 im päpstlichen Zehntregister belegt; 1363 waren Bušek z Hluban und seine Söhne ihre Patrone. Sie stand im verschwundenen Dorf Mladějov, das 1540 wüst lag, und war ab 1662 Filialkirche von Mašťov. Der Einsturz des Daches in den 1970er Jahren ließ eine Ruine ohne Dach zurück.
Die Kirche ist eine dachlose Ruine im freien Feld, in der heute kein Gottesdienst stattfindet. Das Patrozinium des heiligen Stephanus ist 1540 belegt, als das verschwundene Dorf Mladějov bereits als wüst galt. Erhalten sind nur die Umfassungsmauern.
Die Ruine steht im offenen Feld, 1,3 km westlich von Chotěbudice, erreichbar nur zu Fuß oder mit dem Rad über Feldwege; ohne Dach, Innenraum oder Einrichtungen, daher Wasser und Wetterschutz mitnehmen. Die Umfassungsmauern sind erhalten und lassen sich umrunden.
Die Kirche hat einen seltenen symmetrischen Grundriss: Ost- und Westende schließen in fünf Seiten eines Zehnecks, eine Form ohne Gegenstück im Land. In der Südfassade sind zwei schmale Spitzbogenfenster erhalten, und die hölzerne Westempore wurde dendrochronologisch um 1610 datiert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.027 Mitwirkenden weltweit.