Schloss Diwak, Barockschloss in Diváky, Tschechische Republik.
Zámek Diváky ist ein Barockschloss in der tschechischen Gemeinde Diváky, das sich durch ornamentale Fassaden mit geschwungenen Linien und großen Fenstern auszeichnet. Die Dekoration zeigt typische Merkmale der böhmischen Architektur des 18. Jahrhunderts mit reichen Details an Wand- und Dachkanten.
Das Schloss entstand in den 1740er Jahren als Residenz der Brünner Jesuiten und war 1747 nach einem Entwurf von František Antonín Grimm fertiggestellt. Es blieb bis zur Aufhebung des Ordens 1773 in dessen Besitz, ging dann an einen Religionsfonds über und wechselte häufig die Eigentümer. 1889 kauften es die Barone Lewetz und behielten es bis zum Zweiten Weltkrieg, in dem es ein Ausbildungszentrum der Hitlerjugend beherbergte. Nach 1945 verstaatlicht, diente es bis 1998 als Schule; 2006 verkaufte die Südmährische Region es an private Eigentümer.
Das Schloss trägt den Namen des Dorfes Diváky, in dessen westlichem Teil es steht. Seine Nutzung wechselte mit den Besitzern: Nach den Jesuiten diente es als Schule, zunächst als landwirtschaftliche Lehranstalt, später bis 1998 als Fachschule für Elektrotechnik.
Das Schloss ist nicht öffentlich zugänglich: Die Südmährische Region verkaufte es 2006 an private Eigentümer, die es renovieren ließen. Vom Dorf aus ist nur das Äußere zu sehen, etwa der U-förmige Grundriss mit Ehrenhof und die Dreiecksgiebel der Seitenflügel.
Die Barone Lewetz kauften das Schloss 1889 und behielten es bis zum Zweiten Weltkrieg, in dem es ein Ausbildungslager der Hitlerjugend beherbergte. Nach 1945 wurde es verstaatlicht und diente als landwirtschaftliche Berufsschule, später bis 1998 als Fachschule für Elektrotechnik. 2006 verkaufte die Südmährische Region es an private Eigentümer.
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