Church of the Assumption of the Virgin Mary in Ústí nad Orlicí, Religiöses Monument in Ústí nad Orlicí, Tschechische Republik.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist ein einschiffiger spätbarock-klassizistischer Bau, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf einem erhöhten Plateau im Zentrum von Ústí nad Orlicí nahe dem Mírové-Platz errichtet wurde. Die von Alexius Czyliak aus Žamberk entworfene Fassade trägt das steinerne Wappen der Familie Liechtenstein, der Besitzer der Herrschaft. Im Inneren dominiert der spätbarocke Hauptaltar mit einem zentralen Gemälde der Himmelfahrt Mariens von 1776, geschaffen von Jan Dallinger von Dallingen.
Die Kirche ersetzte eine ältere Pfarrkirche am selben erhöhten Standort; der Grundstein wurde am 12. Juli 1770 gelegt, Presbyterium und Kuppel waren 1776 fertiggestellt. Dekan Jan Leopold Mosbender regte den Bau an, Baumeister Jakub Pánek entwarf ihn, und Alexius Czyliak aus Žamberk schuf die Fassade mit dem Wappen der Liechtensteiner. Die Útěchová-Kapelle kam 1870 hinzu, die Sakristei 1906.
Die Kirche ist die wichtigste römisch-katholische Kirche von Ústí nad Orlicí und steht auf einer erhöhten Plattform nahe dem Mírové-Platz. Ihre Fassade trägt das steinerne Wappen der Familie Liechtenstein, der Besitzer der hiesigen Herrschaft. Der sie umgebende Friedhof wurde 1893 durch einen neuen Stadtfriedhof am Stadtrand ersetzt.
Die Kirche befindet sich zentral in der Stadt und ist leicht zu Fuß vom Hauptplatz aus erreichbar. Besucher sollten während der Gottesdienstzeiten kommen und respektvolles Verhalten im Inneren beachten.
Das barocke Dekanatsgebäude neben der Kirche entstand 1742–1748, also vor der Kirche selbst, deren Grundstein 1770 gelegt wurde. Die Kirche steht auf einem erhöhten Plateau nahe dem Mírové-Platz und ist seit 1964 als Kulturdenkmal geschützt.
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