Kloster der irischen Franziskaner, Prag, Franziskanerkloster in der Neustadt, Prag, Tschechische Republik
Das Klášter hybernů ist ein Klostergebäude in der Prager Neustadt, das Merkmale der frühen Barockarchitektur mit Elementen des Empire-Stils verbindet. Die restaurierte Kapelle zeigt aufwendige Stuckdekorationen und moderne Glaswände, die den historischen Raum mit zeitgenössischen Elementen verbinden.
Im Jahr 1630 überließ Kaiser Ferdinand II. das Gelände irischen Franziskanern, die sich in Prag niederließen. Der Komplex spielte eine wichtige Rolle als religiöser Standort für die irische Gemeinschaft in der Stadt.
Das Gebäude wurde im späten 18. Jahrhundert zu einem Theater umgewandelt, in dem tschechische Stücke aufgeführt wurden. Die Franziskaner nutzten den sakralen Raum für Aufführungen und machten so aus einem Kloster einen Ort der künstlerischen Darstellung.
Das Gebäude befindet sich am Náměstí Republiky in Prag 1 und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten prüfen, ob bestimmte Bereiche zugänglich sind, da verschiedene Teile unterschiedliche Nutzungen haben.
Die irischen Franziskaner bauten im Klostergarten Kartoffeln an, was eine ungewöhnliche Rolle bei der Verbreitung dieser Pflanze in Böhmen spielte. Diese landwirtschaftliche Tätigkeit im Herzen der Stadt war für die Zeit bemerkenswert.
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