Letohrad Castle, Kulturdenkmal in Letohrad, Tschechische Republik
Schloss Letohrad ist ein zweistöckiger rechteckiger Bau mit einem separaten Uhrturm am Václavské-Platz. Graf Hynek Jetřich Vitanovský ließ es 1681 an der Stelle einer abgerissenen Feste errichten, und seine Frau Jana Magdalena von Harasov vollendete es. Ein einstöckiger Flügel beherbergte das Patrimonialamt, und die angrenzende Wenzelskapelle mit Stuckarbeiten von Giovanni Maderna wurde 1726 zur Kirche umgebaut.
Jan Burian von Žampach gründete auf einem Sporn über der Tichá Orlice eine Feste, die erstmals 1570 belegt ist. Graf Hynek Jetřich Vitanovský ließ sie 1681 abreißen und an ihrer Stelle ein zweistöckiges rechteckiges Schloss mit eigenem Turm errichten, das seine Frau Jana Magdalena von Harasov vollendete. Die Familie Bred begann 1730 umfangreiche Umbauten, die Anfang des 19. Jahrhunderts Petr Marcolini von Ferrata abschloss und dabei den alten Turm entfernte.
Die Dauerausstellung des Schlosses nimmt drei Räume und einen Teil des Gangs im 2. Stock des Ostflügels ein und ist dem Barock, dem Historismus des 19. Jahrhunderts und der Secession des frühen 20. Jahrhunderts gewidmet. Der mittlere Raum erinnert an die Familie Umlauf: Vater Dominik schnitzte die Rahmen für die Bilder seiner Söhne Jan und Hynek. Der dritte Raum verbindet Alfons Mucha, der hier jeden Sommer weilte und ein Atelier in der Masaryk-Arbeitsschule mietete, mit dem einheimischen Maler Rudolf Faltus und bewahrt ein noch funktionierendes Polyphon, das bis in die 1930er Jahre im nahen Gasthaus U Forchů gespielt wurde.
Das Schloss liegt zentral auf dem Václav-Platz und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude heute als Schuleinrichtung genutzt wird und möglicherweise nicht frei zugänglich ist.
Im Obergeschoss des Ostflügels zeigen drei Räume und ein Teil des Gangs eine Dauerausstellung zu Barock, Historismus des 19. Jahrhunderts und Jugendstil des frühen 20. Jahrhunderts. Der mittlere Saal erinnert an die Familie Umlauf: Vater Dominik schnitzte die Rahmen für die Bilder seiner Söhne Jan und Hynek. Ein noch funktionierendes Polyphon, eine Spieluhr mit austauschbaren Metallplatten, stand bis in die 1930er Jahre im nahen Gasthaus U Forchů.
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