Choustnikovo Hradiště, Burgruine in Choustníkovo Hradiště, Bezirk Trutnov, Tschechische Republik.
Choustnikovo Hradiště ist eine Burgruine aus der Gotik in der Region Hradec Králové. Die Überreste zeigen Steinmauern, unterirdische Kellerräume und Schutzgräben, die auf einem erhöhten Gelände verteilt liegen.
Die Burg wird 1316 erstmals schriftlich erwähnt, als König Johann von Luxemburg Dvůr Králové mit Umgebung an Půta von Turgov verpfändete. Heřman von Choustník, der sie 1382 kaufte, ließ sie erweitern. 1645 nahmen schwedische Truppen unter General Torstenson sie ein und brachen sie; Graf Jan Špork ließ sie nach 1664 instand setzen, und sein Sohn František Antonín wandelte sie nach 1705 in ein Kloster der Cölestinerinnen um.
Der Ort zeigt, wie Menschen im Mittelalter ihre Burgen auf Hügeln anlegten und welche Mauern sie schlugen. Man kann noch heute sehen, dass die Verteidigungsanlagen in mehreren Ringen um den höchsten Punkt liefen.
Die Ruinen sind frei zugänglich, doch kein markierter Wanderweg führt dorthin; durch das Dorf verlaufen die Radwege 4087 und 4097. Die Anlage liegt auf einem Sporn über dem Marktflecken Choustníkovo Hradiště bei Dvůr Králové nad Labem.
Zur Ruine wurde die Burg erst nach 1739, als die Zölestinerinnen in ein neues Kloster in der Prager Jindřišská-Straße zogen; die verlassenen Gebäude dienten danach als Steinbruch. Seit 1964 steht die Anlage als Kulturdenkmal unter Schutz.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.606 Mitwirkenden weltweit.