Krušnohorské divadlo, Historisches Theater in Teplice, Tschechische Republik.
Das Krušnohorské divadlo ist ein Theater in Teplice, dessen heutiges Gebäude 1921–1924 nach einem Entwurf von Rudolf Bitzan errichtet wurde; es ersetzte ein neorenaissance-Theater von Josef Zítek und Josef Turba, das 1919 abbrannte. Die Architektur verbindet Elemente der ausklingenden Secession mit der aufkommenden Moderne, die Innenräume gestalteten die Dresdner Künstler Richard Guhr und Alexander Baranowsky. Das Gebäude umfasste auch einen großen Gesellschaftssaal, ein Café, mehrere Restaurants und ein Kino.
Das Theater wurde 1924 eröffnet, nachdem ein verheerendes Feuer 1919 die vorherige Struktur zerstört hatte. Die Stadt wählte das Projekt von Architekt Rudolf Bitzan aus mehreren Vorschlägen aus.
Das Gebäude hieß Městské sály (Stadtsäle), weil es neben der Bühne auch einen großen Gesellschaftssaal, ein Kaffeehaus, mehrere Restaurants und ein Kino umfasste. Tschechische Stücke gab es ab 1924; von 1958 bis 1994 widmete sich das Ensemble Operetten und Musicals. Seither nutzen auswärtige Ensembles das Haus als Gastspielbühne.
Das Gebäude ist leicht zugänglich im Zentrum von Teplice gelegen und kann von außen besichtigt werden. Wer Aufführungen besuchen möchte, sollte sich vorab über das aktuelle Programm informieren.
Zur Eröffnung 1924 wurde Wagners Die Meistersinger von Nürnberg gespielt, doch die Quellen widersprechen sich beim Datum: der tschechische Artikel nennt den 20. April 1924, der deutsche den 20. August 1924. Der Bau beherbergte zudem ein Kino, ein Kaffeehaus, mehrere Restaurants und einen großen Saal, daher der zeitgenössische Name Stadtsäle.
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